Alle sollen da leben können, wo Freunde, Kitas und Arbeitsplätze sind – auch diejenigen mit kleinem Geldbeutel. Wohnen ist aber in den letzten Jahren aus vielerlei Gründen teurer geworden und beschäftigt die Menschen im Alltag. Der Landtagsabgeordnete Paul Knoblach (Bündnis 90/Die Grünen) widmet sich deshalb bei seinem nächsten Brennpunktgespräch dem Thema Wohnen.
Für das Brennpunktgespräch am Montag, 4. Mai, um 18 Uhr im Alten Feuerwehrhaus in Oberndorf (Am Feldtor 1) hat der grüne Abgeordnete mit Dominik Ebert vom genossenschaftlichen Bauverein und den früheren Diakoniechef Jochen Keßler-Rosa zwei kompetente Gesprächspartner gewinnen können. Ebert ist einer der beiden Vorstände beim Bauverein, Keßler-Rosa ist heute Sprecher der Lokalen Agenda 2030 und hatte mit anderen 2020 die Initiative „Bezahlbar Wohnen in Schweinfurt“ ins Leben gerufen.
„Knapper Wohnraum darf nicht dazu führen, dass Menschen mit geringem Einkommen auf der Strecke bleiben“, sagt Knoblach. Das heißt: So viel bauen wie nötig, Verdrängung stoppen, bezahlbaren Wohnraum erhalten und schaffen, Klimaschutz in den Gebäuden voranbringen und Wohnungen barrierefrei umbauen – und das alles zu bezahlbaren Mieten. „Um das zu erreichen, fordern wir Grünen von der Staatsregierung den sozialen Wohnungsbau mit jährlich einer Milliarde Euro verlässlich zu fördern, damit schaffen wir jedes Jahr 10.000 neue Sozialwohnungen“, so Knoblach. Der Eintritt ins Feuerwehrhaus ist für alle interessierten Personen frei. Beim Brennpunktgespräch in der Heimstätte des Bürger- und Kulturvereins Oberndorf steht die Diskussion mit den Besuchern im Mittelpunkt.