Knoblach: Innenentwicklung ist besser als Neubaugebiete auf der grünen Wiese

Zahlreiche Ehrengäste waren nach Euerbach gekommen (von links): Bezirkstagspräsident und Euerbachs Geschäftsleiter Stefan Funk, die Architekten Peter Kopperger und Joachim Schmitz, ALE-Abteilungsleiter Manfred Stadler, MdL Paul Knoblach, Diakonin Simone Kunert-Kamusin, der katholische Priester Markus Grzibek, Bürgermeisterin Simone Seufert, MdL Martina Gießübel, der evangelische Pfarrer Martin Bauer und Landrat Florian Töpper.
Zahlreiche Ehrengäste waren nach Euerbach gekommen (von links): Bezirkstagspräsident und Euerbachs Geschäftsleiter Stefan Funk, die Architekten Peter Kopperger und Joachim Schmitz, ALE-Abteilungsleiter Manfred Stadler, MdL Paul Knoblach, Diakonin Simone Kunert-Kamusin, der katholische Priester Markus Grzibek, Bürgermeisterin Simone Seufert, MdL Martina Gießübel, der evangelische Pfarrer Martin Bauer und Landrat Florian Töpper. Foto: Silvia Eidel

Nach über zehn Jahren Planung und Arbeit ist das aus dem sanierten Fachwerk-Rathaus von 1537 und einem Neubau bestehende Dorfgemeinschaftshaus in Euerbach am letzten April-Sonntag eröffnet worden. Für den grünen Landtagsabgeordneten Paul Knoblach ist das Projekt nicht nur wegen seiner geradlinigen Architektur, sondern auch wegen seiner künftig vielschichtigen Nutzung „wunderbar gelungen“. Neben der modernisierten Gemeindebücherei ist es auch Heimat für die Nachbarschaftshilfe und den Heimat- und Trachtenverein.

Es gab bei der Sanierung der alten Bausubstanz einigen Überraschungen, die zu Mehrkosten führten und das Vorhaben – allerdings inklusive einer PV-Anlage auf der Dorfscheune – auf knapp über 800.000 Euro verteuerten. Möglich geworden ist das Projekt hauptsächlich durch öffentliche Fördergelder. Das Amt für Ländliche Entwicklung bewilligte mit über einer halben Million Euro rund 80 Prozent der ursprünglichen Kosten.

„Das ist gut angelegtes Geld“, konstatierte der grüne MdL aus Garstadt, der als Kämpfer gegen den nach wie vor zu großen Flächenfraß schon immer die Innenentwicklung der Dörfer bevorzugt und auch fordert. „Neubaugebiete entstehen meist auf zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen, während es im Dorfkern Leerstand gibt“, so Knoblach.

Weitere Informationen im Artikel der Mainpost: Neues Leben mit dem Dorfgemeinschaftshaus

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