Grausame Tiertransporte aus Bayern beenden

Paul Knoblach fordert mehr Unterstützung für Amtstierärzte

München (19.2.2020/hla). Die in der ZDF-Sendereihe 37° am Dienstagabend neuerlich aufgedeckten Missstände bei Tiertransporten aus Bayern und Deutschland in Länder des Nahen Ostens und nach Nordafrika, kommentiert der tierwohlpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Paul Knoblach:

„Diese grausamen Transporte in Länder, die den Tierschutz mit Füßen treten, müssen beendet werden. Wenn die heimischen Zuchtbetreibe und die gierige Fleischindustrie hier nicht eigenverantwortlich handeln, müssen die zuständigen Amtstierärzte aktiv werden. Die Söder-Regierung muss unsere Amtsveterinäre mit allen Mitteln unterstützen, wenn diese wegen begründeter Zweifel bezüglich des Zielortes von Tieren Transport-Vorzeugnisse verweigern. Leider ist das Gegenteil der Fall, wenn wie in Oberfranken Amtstierärzte schriftlich angewiesen werden, die für den Transport zwingend erforderlichen Vorzeugnisse in jedem Fall auszustellen. Hier wird vorsätzlich und absehbar das Wohl der Tiere aus Bayern verletzt. Dieses Vorgehen muss von ministerieller Seite beendet werden.“

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